Datenrettung auf höchstem Niveau!

Datenrettung Austria - Spezialisiert auf Festplatten und Server

 

Fehlerquellen

Um Problem analysieren zu können, haben wir das umfangreichste Blitz-Analysetool aller Datenretter online geschaltet. Damit können Sie den Fehler Ihrer Festplatte eingrenzen und selber diagnostizieren. Am Ende der Blitzanalyse haben Sie vielleicht das Problem schon gelöst und benötigen keinen professionellen Datenretter, oder wissen wie gravierend das Problem ist und wie die Chancen auf eine erfolgreiche Datenrettung ist. Zudem erhalten einen Code der uns in der Folge helfen wird Sie zu beraten. Wenn Sie uns anrufen, werden Sie nicht mit einem Call-Center verbunden, sondern können direkt mit einem Mitarbeiter sprechen, welcher die Kenntnisse und das Knowhow hat Sie entsprechend zu beraten. Diese Beratung ist natürlich kostenfrei und unverbindlich. Merken Sie sich bitte den Code und nennen Sie ihn beim Beratungsgespräche mit unserem Techniker. Wenn das Ergebnis lautet, dass Sie einen Professionellen Datenretter benötigen, können Sie sich mit einer raschen Anmeldung Ihres Analyseauftrages einen Rabatt von 10% auf ihre Datenrettung sichern, oder wahlweise auch einen kostenlosen vergleichbaren Ersatzdatenträger wählen. Die Auswahl treffen Sie am Schluss der Eingabe Ihres Analyseauftrages.

Obwohl wir nur zwischen maximal 3 logischen und 3 mechanischen Fehlerkategorien unterscheiden, welche schlussendlich auch den Preis definiert, gibt es eine Vielzahl an Abstufungen, abhängig von der Schwere des Fehlers, Alter und Größe des Datenträgers und der zu rettenden Datenmenge. Zudem ist der Zeitfaktor ein erheblicher und preisbeeinflussender Faktor. Datenrettung Austria erstellt grundsätzlich 2 Angebote, ein Economy (Standard) und einen Express-Service, mit 24/7 Arbeiten (auch an Feiertagen).

In jeden Fall erhalten Sie einen top Kunden-Service. Auch bei einem Economy-Service werden unsere Kunden rundumbetreut und wir scheuen keine Mühen unsere Kunden zufrieden zu stellen.


Logische Fehler

Gelöschte Daten:

Wenn Sie ausversehen Ihre Daten löschen, so gehört dies zu den einfacheren Fehlern. Oft empfehlen wir von der Datenrettung Austria unseren Kunden es mit einer kostenlosen Software, welche man im Internet findet, zu versuchen. Dazu gehört allerdings etwas technisches Verständnis. Wenn Sie am Schluss doch noch unsere Hilfe benötigen, gehört dies sicherlich zu den günstigsten Datenrettungen. Die Daten sind in diesem Fall nicht wirklich gelöscht, sondern nur der Verweis zu der Datei. Also kann man mit dem nötigen Wissen und der geeigneten Software oft alle Daten retten.


Gelöscht und überschrieben:

Das ist schon ein viel grösseres Problem und je nach Datenträger-Technologie und Auslastung ist es schwierig bis unmöglich die Daten wiederherzustellen. Wenn eine Speichereinheit effektiv überschrieben wurde, ist die Information weg. Da die Daten aber nicht immer genau an bereits belegten Stellen gespeichert werden, besteht eine Chance noch brauchbare Daten zu finden. In solchen Fällen bekommen wir meistens eine sogenannte RAW-Recovery, heisst ohne Ordner-Struktur und meistens auch ohne die ursprünglichen Namen und dem Erstellungsdatum. Der Aufwand ist für uns erheblich grösser und damit auch die Kosten eine Stufe höher. Schlussendlich ist das Löschen und anschliessendes Überschreiben die einzige zuverlässige Methode Daten dauerhaft und unerreichbar zu vernichten. Da kann auch ein Profi nichts mehr ausrichten.


Formatierte Datenträger:

Das Formatieren ist ähnlich wie das Löschen, die eigentlichen Daten werden nicht gelöscht, sondern nur die Information, wie die neue Partition aufgebaut ist, wo sie sich befindet, wie gross sie ist und welches Dateiformat sie verstehen wird. Die Daten sind im Prinzip noch vorhanden, man muss sie nur finden und extrahieren können. Wenn Sie allerdings eine besonders gründliche Formatierung vornehmen (sogenannte Low-Level Formatierung), dann werden alle Speicherstellen zusätzlich überschrieben. Das dauert dann aber auch sehr lange und man macht das wirklich nur, wenn man weiss wie und sich auch darum bemüht hat. Das passiert kaum aus Versehen.


Fehler in der Service Area (Dies ist auch ein Internes Verzeichnis zu den Daten):

Fehler in der Service Area können viele Ursachen haben und oft kann man diese finden und reparieren. Das benötigt natürlich ein hochspezialisiertes Wissen und die entsprechende Ausrüstung um auf diese Eben zugreifen zu können. Zudem bedingt es fundierte Kenntnisse über den betroffenen Datenträger und dessen Funktionsweise. Mit etwas Glück hat der Fehler in der Service Area nicht, oder nur zu wenigen, Fehlern in den Daten geführt. Dann besteht die Chance nahezu alle Daten retten zu können.


Malware oder Viren:

Dieses Feld an Fehlerquellen ist immens, aber oft ist es so, dass die Viren oder die Schadsoftware nur wenig an den Daten ändert. Für grosse Änderungen fehlt meistens einfach die Zeit. Dennoch können die Schäden beachtlich sein und man benötigt ein spezielles Environment um den Fehler zu beheben. Auch hier ist es wie eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen um die Schadsoftware zu identifizieren und unschädlich machen zu können. Die Wiederherstellung der Daten ist dann noch mal eine ganz andere Aufgabe.


Mechanische Fehler

Fehler in der Firmware:

Dieser Fehler ist oft gut zu beheben, bedingt allerdings ein tiefgreifendes Wissen über den Aufbau der Firmware. Dafür benötigt man wiederum eine gute Zusammenarbeit mit den Herstellern von Datenträgern. Besonders Schwierig wird es bei SSD-Festplatten und anderen Flash-Speicher, vor Allem dann, wenn dieser neu auf den Markt gekommen ist und noch wenig Kenntnisse über den Datenträger zur Verfügung stehen. Ein einfaches Überschreiben der fehlerhaften Firmware kann zu einem unbrauchbaren Datenträger führen und somit sogar noch mehr Schaden verursachen.


Fehler in der Steuerelektronik (PCB):

Die PCB ist ein relativ komplexes Elektronischen Bauteil mit vielen Elementen die kaputt gehen können. Von einer Überspannung bis zu einem defekten Wiederstand, kann die Ursache alles sein. Im einfachsten Fall können wir die PCB tauschen, aber meistens ist es damit nicht getan. Dies liegt unter anderem daran, dass beim ersten Einschalten einer Festplatte sich diese mit der PCB verheiratet und diese beiden nur noch im Verbund miteinander arbeiten.




Fehlerhafte Schreib/Leseköpfe:

Die Schreib/Lesekopfe Einheit dient dazu, die auf der Oberfläche der internen Scheiben (Platter) gespeicherte Informationen berührungslos und magnetisch auszulesen und entsprechen auch neue Daten zu schreiben. Durch äußere Einflüsse, als auch durch Stromschwankungen kann es dazu kommen, dass die Schreib/Leseköpfe beschädigt oder in direkten Kontakt mit der Oberfläche der internen Scheiben kommen. Dies kann dazu führen, dass entweder Kratzer auf der Oberfläche der internen Scheiben entstehen oder auch die Schreib/Leseköpfe auf der Oberfläche hängen bleiben.

Die Schreib/Leseköpfe werden nicht mechanisch auf Abstand gehalten, sondern sie fliegen quasi im Bodeneffekt über die rasch rotierende Oberfläche. Die Schreib/Leseköpfe schweben also auf einem Luftkissen, welches eine Stärke (Stand 2015) von ca. 3 Nanometer hat. Zum Vergleich, ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von 50 000 Nm und ein Fingerabdruck ist höher als der Abstand der Platte zu den Schreib/Leseköpfen. Sogar Rauchpartikel sind grösser als der Abstand der Schreib/Leseköpfe zur Platte. Somit erklärt sich auch warum eine Festplatte äußert empfindlich auf mechanische Einflüsse reagiert.

Dies wiederum macht weiterhin klar, dass ein Öffnen einer Festplatte ausserhalb eines Reinraums sehr grosse Schäden an den Datenträgern verursachen kann. Man sieht immer wieder Videos im Internet, welche suggerieren, dass es ganz einfach ist festsitzende Schreib/Leseköpfe zu lösen und die Daten damit zu retten. Das ist natürlich falsch und Sie riskieren leider fahrlässig Ihre Daten, zumindest bei Platten neueren Datums. Uraltplatten sind da etwas weniger empfindlich, aber hier raten wir dringend davon ab die Festplatten ausserhalb eines Reinraums zu öffnen. Stellen Sie sich vor Sie stehen vor der Wahl einen Blinddarm mitten im Dschungel, fern ab von jeder Zivilisation, mit einem Schweizer-Messer operieren zu müssen oder jemanden sicher zu verlieren, da fällt die Wahl relativ leicht. Nur in Ihrem Fall sind wir wie eine hochspezialisierte Klinik in unmittelbarer Nähe, also zögern Sie nicht Datenrettung Austria zu kontaktieren.


Motorschaden:

Ein Motorschaden gehört zu den aufwendigsten Fehlern überhaupt und benötigt die Transplantation der internen Plattenstapels in eine Festplatte mit funktionierendem Motor. Dabei müssen die einzelnen Platten innerhalb des Plattenstapels exakt in derselben Position zu einander wieder eingebaut werden. Bereits eine Verdrehung von einem Zehntel-Grad zerstört den Zugriff.


Physikalische Schäden:

Darunter verstehen wir massive äussere Einwirkungen. Auch hier bestehen Chancen auf eine erfolgreiche Datenrettung, wobei der Aufwand und somit auch die Kosten rasch sehr hoch werden können. Während dem Einsturz der Twin Towers in New York wurden tausende PCs mit deren Festplatten zerstört. Dennoch konnten eine sehr grosse Anzahl wiederhergestellt werden. Besonders die grossen Festplatten verfügen über ein recht massives Gehäuse und schützen die internen Platten relative gut, was manchmal hilft.





Elementarschäden:

Dazu gehören Wasser, Feuer und Schmutz. Hier raten wir keine Reinigungsversuche zu unternehmen, nicht zu trocknen und auf gar keinen Fall die Datenträger zu öffnen. In solchen Fällen hat es sich bewährt die Datenträger in Frischhaltefolie einzupacken und direkt mit dem Datenretter Ihres Vertrauen Kontakt aufzunehmen. Alles Weitere machen wir von Datenrettung Austria.


Elektronischer Schaden (bei Flash-Speicher):

Dieser Schaden entspricht bei Flash-Speichern in etwa dem der Schreib/Leseköpfe bei herkömmlichen Festplatten und ist nur durch einen professionellen Datenretter zu bewältigen, aber durchaus nicht aussichtslos.